Das AKTF2021 ist Geschichte

ATV

Sportliche Höchstleistungen, Gesellschaftspflege par excellence oder schönes Festwetter – zusammengefasst dient ein Turnfest der Freude. So war es auch beim AKTF2021, auch wenn dies coronabedingt in viel kleinerem Rahmen stattgefunden hat.

Auf dem Wettkampfplatz rund um die Sportanlagen Landhaus in Teufen standen lediglich Sportlerinnen und Sportler U20. In den Disziplinen Geräteturnen, Leichtathletik und Jugendwettkampf profitierten die knapp 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der hervorragenden Vorarbeit der OK-Mitglieder und der vielen Helferinnen und Helfer. Ein vorab definiertes Schutzkonzept galt es umzusetzen. So galt auf den Sportanlagen Maskenplicht, das Angebot der Festwirtschaft bestand lediglich unter einem Take-Away-Angebot oder die angemeldeten Jugendlichen mussten ihren Wettkampf gemäss einem Zeitfenster absolvieren und anschliessend das Gelände wieder verlassen. Und trotz dieser aller gegen eine gemütliche und spannende Feststimmung sprechende Massnahmen herrschte auf der Sportanlage Landhaus eine erfreuliche Stimmung. Das warme Sommerwetter mag dazu beigetragen haben, oder es mag an der Lust vieler gelegen haben, endlich wieder an Wettkämpfe teilnehmen zu können. Oder nicht zuletzt mag es an der langen, intensiven und kräftezerrenden Vorarbeit der OK-Mitglieder gelegen haben, welche es nach etlichen Anpassungen des Festes, nach Absagen oder Verschiebungen geschafft haben, die positive Energie auf die Helferinnen und Helfer sowie auf die Sportlerinnen und Sportler zu übertragen.

Ein zufriedener OK-Präsident
OK-Präsident Bruno Höhener zog für sich eine erfreuliche Bilanz: «Viele Leute bedankten sich, dass wir wenigstens einen Wettkampf in dieser Form durchgeführt haben.» Auch von den Helferinnen und Helfern habe er sehr viele positive Rückmeldungen erhalten. So haben es viele einfach genossen, nach der langen Zeit der Coronapandemie in Zusammenarbeit etwas umzusetzen. Mit der Entscheidung des OK’s im März diesen Jahres das Appenzellische Turnfest für die Aktiven abzusagen, hat sich zum drittenmal eine neue Ausgangslage für das OK ergeben. Mit jenem Entscheid ist klar geworden, dass ein Turnfest mit Festbetrieb endgültig nicht möglich wird. Aus organisatorischer Sicht sei er sehr zufrieden, so Bruno Höhener, das was organisiert werden durfte, sei ohne Fehl und Tadel durchgeführt gewesen. Und dass ein Turnfest in grösserem Stil nicht möglich war, dies lag nicht in den Möglichkeiten der Organisatoren.

Text: Bruno Eisenhut
Bild:Lorenz Reifler

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