SWISS GYMNASTIC TEAM   
Lissabon 2003 Fantastische Eindrücke
   News/Info
   Events/Termine
   Links
   Story
   Presse
   Pictures
   Story
   Presse
   Pictures
   Story
   Presse
   Pictures
   Administration
   Technik
   Publicity
   Home
2003 Presse


Die Zeitungs-Reportagen werden in Zusammenarbeit mit dem Appenzeller Medienhaus, Herisau in der Appenzeller Zeitung publiziert. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

In Zusammenarbeit mit der Appenzeller Zeitung

Lisboa ist das Ziel  (Turnchoscht vom Dez. 2002)

Matinee - eine begeisternde Show  (AZ 05.05.2003)

Anblick wird das Auge entzücken (AZ 03.05.2003)

Der Feinschliff steht noch aus  (Tagblatt vom 02.06.2003)

Nach langem Üben gilts jetzt Ernst  (Tagblatt vom 16.07.2003)

Tages-Reports und Geschichten direkt von der Gymnaestrada in Lissabon  (Tagblatt vom 19. - 28.07.2003)

Bom Dia Lisboa – Grüezi Lissabon - Rückblick  (Turnchoscht vom Sep. 2003)

 





Tages-Report Freitag 18.07.03

Interview mit Beat Schluep Leiter Appenzeller Gymnaestradagruppe

Zurück zum Anfang


Tages-Report Samstag 19.07.03

Was wird uns wohl erwarten?

Gymnaestradagruppe des Appenzeller Turnverbandes unterwegs nach Lissabon

Nach Herning (Dänemark), Amsterdam, Berlin und Göteborg nimmt die Appenzeller Gymnaestrada Gruppe bereits zum 5. Mal am Weltturnfest diesmal in Lissabon teil.

Daniel Meuli

Am Freitagmorgen um 02:00 Uhr früh hat das Abenteuer Gymnaestrada 2003 für die 50 Turnerinnen und Turner nun endgültig begonnen. Erstmals nach den Austragungen im Norden von Europa, führte die Reise in ein Südeuropäisches Land. Portugal wird die nächsten zehn Tage unser Gastland sein und wir hoffen natürlich nebst vielen turnerischen Eindrücken auch schöne Erinnerungen an Land und Leute mit nach Hause bringen zu können. Die Tatsache, dass wir uns erstmals in wärmeren Gefielden aufhalten werden, hat wohl so manche Gymnaestrada erfahrene Turnerin oder Turner vor kleinere Probleme beim Packen der Koffer gestellt. Gerade weil wir in südlichere Breitengrade reisen, haben wir sicher auch eine gute Portion Geduld und Gelassenheit mit auf den Weg mitgenommen.

Reise führte über Porto

Eine Première für alle Teilnehmer war die Tatsache, dass die ganze Gruppe per Flugzeug ans Ziel reiste. Wegen der grossen Distanz wurde darauf verzichtet die Bahn oder den Bus zu benützen. Da lange nicht bekannt war, wie die 3700-köpfige Schweizer Delegation nach Lissabon verfrachet werden soll, hatte sich die Appenzeller Gruppe schon früh für ein kurzes Zusatzprogramm entschieden. Die Reise führte uns zuerst in die zweitgrösste Stadt Portugals nach Porto, bekannt wegen des Portweins und den dort ansässigen grossen Fussballclubs. Nach einem Tag Aufenthalt in dieser schönen und lebendigen Stadt, nach einem feinen Portugiesischen Essen und einer Besichtigung in einer Portwein-Kellerei, brachte uns ein Bus in die Hauptstadt Portugals. Dies natürlich nicht ohne einen kurzen Zwischenhalt in der bekannten und beliebten Ortschaft Coimbra.

Spartanische Unterkunft

Wie bei jeder vorherigen Austragung sind auch dieses Mal alle Teilnehmer in Schulhäusern untergebracht. Genau 2 ½ Schulzimmer wurden für unsere 50 Turner bereitgestellt. Somit beschränkt sich jeder individuelle Platz praktisch auf die Grösse seiner Luftmatratze, welche jedem als Nachtlager zu Verfügung gestellt wurde. Viel Toleranz und ein guter Gruppenzusammenhalt tragen viel zu einem problemlosen Zusammenleben während diesen Tagen bei.

Weitere Tagesberichte in der Appenzeller Zeitung

Dank der Unterstützung des Appenzeller Medienhauses, wird die Gruppe in der kommenden Woche jeweils einen Tagesreport mit News, Erlebnissen und Geschichten rund um diesen Grossanlass publizieren. Die Berichte können entweder in der Appenzeller Zeitung oder auf der eigenen Homepage der Appenzeller Gymnastikgruppe nachgelesen werden: www.app-tv.ch/gymnaestrada

Zurück zum Anfang


Tages-Report Sonntag 20.07.03

Bom Dia Lisboa – Grüezi Lissabon

Gymnaestradagruppe des Appenzeller Turnverbandes nach einer eindrücklichen Reise über Porto in Lissabon angekommen

Daniel Meuli / Stephan Weber

Nach den ersten beiden Tagen in Portugal können wir eines mit Sicherheit bereits sagen. Land und Leute sind äusserst gastfreundlich und wir fühlen uns hier schon sehr wohl. Überall werden wir von den Einheimischen sehr herzlich empfangen und ein Lächeln wird mit einem Lächeln gerne erwiedert. Usere Reiseleiterin Catarina, welche uns die letzten beiden Tage begleitete, hat uns auch die wichtigsten Worte und Ausdrücke der Portugiesischen Sprache mit auf den Weg gegeben. Diese wenigen Sprachkenntnisse helfen uns aber viel Sympathie bei den Portugiesen zu gewinnen.

Unterkunft heimelig eingerichtet

Nach einem Tag scheint nun jeder seinen Platz gefunden und sich irgendwie häuslich eingerichtet zu haben. Jede Luftmatraze hat ihre Feuerprobe bestanden, Wäscheleinen sind quer durch das Schulzimmer aufgespannt, Schülerpulte und Stühle als Ablagefläche umfunktioniert und der knappe Platz untereinander aufgeteilt worden. Man kann sagen, wir haben uns schon gut arrangiert und eingelebt.

Sonntag – der Tag der Eröffnungsfeier

Der Sonntag begann mit unserem ersten Morgenessen ...... Danach war das erste und zugleich auch letzte Training vor unserem ersten grossen Auftritt am Montag von unserem Leiterteam angesagt. Ziel war, die ganze Übung nochmals mental in die Köpfe der Turnerinnen und Turner zu bringen und uns nochmals auf den grossen Moment vorzubereiten. Man kann bereits eine gewisse Anspannung spühren, was für eine tolle, bombastische Vorführung nur von Vorteil sein kann. Glücklicherweise sind die Temperaturen trotz blauem Himmel moderat und sehr angenehm, eigentlich ideal für unsere sportlichen Aktivitäten. Der kühle Atlantik bewirkt, dass immer eine angenehme Brise zu verspühren ist.
Am frühen Abend war dann der grosse Moment der offiziellen Eröffnungsfeiern im Nationalstadion. Wer schon einmal an einer Gymnaestrada dabei war, weiss was das heisst, weiss wie es sich anfühlt hinter der eigenen Landesfahne in ein volles Stadion einmarschieren zu dürfen und die Gänsehaut am ganzen Körper zu spühren. Auch wenn sich so ein Einmarsch immer mit sehr viel Wartezeiten verdient werden muss, es ist jedesmal ein Höhepunkt der ganzen Woche. Man bedenke, dass dieser Einmarsch jeweils grösser ist als bei jeder Olympiade und dementsprechend eine logistische Meisterleistung darstellt. Dieses Jahr mussten wir kurz vor dem Aufmarsch noch eine gemeinsame Übung der 23000 Teilnehmer einstudieren, welche dann auch prompt mit grossem Applaus quittiert wurde. Nach einem Feuerwerk von turnerischen Vorführungen des Gastgeberlandes war die 12. Gymnaestrada eröffnet. Wir freuen uns sehr auf die kommenden Tage, unsere Vorführungen und die kulturellen Kontakte über alle Grenzen hinweg!

Zurück zum Anfang


Tages-Report Montag 21.07.03

Montag – Tag des ersten Auftritts

Gymnaestradagruppe des Appenzeller Turnverbandes hat ihre erste Feuerprobe vor einem grossartigen Publikum bestanden

Daniel Meuli / Stephan Weber

Endlich ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir unsere seit über eineinhalb Jahren einstudierte Vorführung einem grossen und kompetenten Publikum vorführen durften. Viele Schweisstropfen waren nötig, viele Muskelkater mussten durchleidet werden und viel Durchhaltewille war von jedem Einzelnen gefordert. Endlich konnten wir den Lohn für diese Entbehrungen entgegen nehmen. Die Vorführung wird hier in Lissabon insgesamt drei Mal gezeigt. Gestern Montag war die erste dieser drei Vorstellungen, angekündigt eigentlich als Hauptprobe, aber erfahrungsgemäss werden auch diese "Hauptproben" immer vor vollen Tribünen abgehalten. So war es auch dieses Mal.

Bomba di Energia

So heisst der Titel unserer Bühnenvorführung. Es ist ein Mix aus Fitnessgymnastik und tänzerischen Elementen. Als Handgeräte kommen Langhanteln, bekannt vom Gewichtheben und Terra-Fitness-Bänder zum Einsatz. Zuerst sind die Hanteln in ihre Einzelteile zerlegt und nichts deutet auf den effektiven Verwendungszweck dieses Gerätes hin. Nach und nach werden diese Einzelteile zu dem erwähnten Kraftgerät zusammengebaut und wie von Geisterhand hervorgezaubert, ergeben sich dann durch die farbigen Terra-Bänder schöne Überraschungs-Effekte. Die Vorstellung glänzt vorallem auch wegen einer sehr gelungen choreographischen Zusammenstellung von Musik, Tanz und Teilnehmern. Im gleichen turnerischen Block turnen auch noch der Schaffhauser Turnverband und die Geräteturnriege Bülach. Die drei Gruppen sind zu einem gelungen und attraktiven Ganzen zusammengefügt worden.

Bühnenvorführungen / Grossraumvorführungen

Die insgesamt 63 Schweizer Gruppen zeigen entweder Bühnenvorfürungen in der Halle oder Grossraumvorführungen im grossen Nationalstadion. Die Appenzellerturner zeigen nun zum dritten Mal schon eine Bühnenvorführung. In Amsterdam 1991 wurde letztmals als Grossgruppe eine Grossraumvorfürung gezeigt, damals noch mit den legendären weissen Schirmen. Für eine solche Vorführung werden aber im minimum 100 oder mehr Turner benötigt, was für unseren relativ kleinen Appenzeller Turnverband doch zuviele sind. Zusätzlich werden auch noch sogenannte Länderabende abgehalten, über welche wir aber in einem kommenden Bericht eingehender schreiben werden.

Park der Nationen

Eindrücklich präsentiert sich das ganze Gymnaestradagelände hier in Lissabon. Extra für die Expo-Ausstellung 1998 wurde der Park der Nationen erbaut. Was wir hier an architektonischen Meisterleistung betrachten dürfen, schlägt sicherlich alles bisherig gesehene. Die Vorführhallen sind ideal angelegt und alles ist in wenigen Schritten erreichbar. Die anfänglichen Befürchtungen, dass dies und das nicht so klappen sollte, wie wir uns das als Mitteleuropäer vorstellen, haben sich bis jetzt zum Glück nicht bewahrheitet. Bis jetzt hat alles hervorragend funktioniert und wir fühlen uns rund um wohl in Portugal.

Zurück zum Anfang


Tages-Report Dienstag 22.07.03

Dienstag – Teilnehmer kommen zu Wort

Was bewegt einen Turner an einem solchen Grossanlass teilzunehmen

Daniel Meuli / Stephan Weber

Heute möchten wir unsere Appenzeller Turnerinnen und Turner zu Wort kommen lassen. Bettina Preisig, Stein hat mit Einigen ein kurzes Interview geführt und die eine oder andere Frage gestellt zur Motivation und den Gründen, warum soviel Zeit und auch finanzielle Mittel investiert werden, um an einer Gymnaestrada teilnehmen zu können.

Frage 1: Was bewegt dich an einer Gymnaestrada Teilzunehmen

  • Die Freude in einer Gruppe Turnen zu erleben ist gross und mir ist es wichtig gemeinsam ein Ziel erreichen zu können. Ich nehme das ersten Mal teil und ich lerne so nebenbei auch noch Lissabon kennen. Barbara Breitenmoser Appenzell
  • Das Feuer Gymnastik brodelt schon lange in mir drin, denn ich nehme schon das vierte Mal an diesem Grossanlass teil. Bereits das lange intensive Training ist für mich wichtig. Doch an erster Stelle steht, dass ich an einer Gymnaestrada Gleichgesinnte treffen kann welche auch Freude am Turnsport haben. Hampi Krüsi Stein
  • Ich empfinde auch meine fünfte Gymnaestrada als aktive Turnerin als die grösste Herausforderung für uns als Breitensportler. Nach jedem grossen Applaus wird es mir warm ums Herz. Heidi Rohner Herisau
  • Herning in Dänemark 1987 legte für mich den Gundstein. Der Funke sprang während der Vorführung vom Publikum auf die Gruppe über. Wertvolle internationale Kontakte lassen sich an einer Gynmnaestrada knüpfen. Seit vielen Jahren pflege ich eine Brieffreundschaft zu einer Japanerin. Uschy Senn Wittenbach
  • Meine Kollegen haben mich mit dem Gymnaestradavirus angesteckt und ich möchte keine noch so intensive Trainingsstunde missen, für welche wir hier nun unseren Lohn in Form von Applaus abholen können. Werner Goeldi Waldstatt
  • Einmal dabei sein war mein Traum, jetzt ist er wahr geworden. Ich geniesse diese grossartigen Tage hier und für meine Leitertätigkeiten ist dieser Anlass eine wahre Fundgrube für neue Ideen und Ansporn genug um unseren Sport weiter voran zu bringen.Yvonne Guidoli Gais
  • Die Turner-Olympiade einmal selbst miterleben zu können war mein grosser Antrieb in den vielen Trainings. Was ich bis zur Hälfte gesehen und erlebt habe, übertrifft all das was mir erzählt wurde und was ich mir vorstellen konnte. Monika Freund Bühler

Frage 2: Was ist dein schönstes Erlebnis an dieser Gymnaestrada?

  • Auch bei meiner zweiten Gymnaestrada erlebe ich die sehr gute Kombination von Turnen, Vergnügen und Kultur. Die Reise von Porto nach Lissabon bot einen schönen Einstieg und war toll für unsere super Kameradschaft. Yvonne Schmid Wittenbach
  • Ich nutze die grossartigen Vorführungen auch immer als Ideenbörse. Tenues, Choreografie und kreative Ideen findet man an allen Vorführungen und mein Turner-Rucksack füllt sich nun schon zum fünften Mal mit vielen neuen Ideen. Elsbeth Zigerlig Herisau
  • Ebenso wichtig wie das Turnen in der Gruppe und das Erreichen eines gemeinsamen Zieles, ist für mich der Kontakt zu anderen Kulturen und Ländern. Das friedliche Nebeneinander aller Nationen beidruckt mich gerade in der heutigen Zeit umso mehr. Conny Zwingli, Herisau
  • Mit stolzer Brust hinter unserer Schweizer Fahne ins Stadion einmarschieren zu dürfen hinterlässt sicher bei allen von uns bleibende Eindrücke. Als Appenzeller freut es mich aktiv unsere Schweizer Farben vertreten und da und dort mit einem Zäuerli auch unsere Traditionen und Kameradschaft pflegen zu dürfen. Urs Steiner, Waldstatt
  • Etwas Grösseres als einen tosenden Applaus oder gar Standing Ovations für eine lange eingeübte und einstudierte Turnvorführung gibt es wohl nicht für einen Turner. Uns läuft es immer kalt den Rücken hinunter in so einem doch oft auch bewegenden Moment. Gerade diese gemeinsamen Erfolge prägen und kitten unser Team nun schon seit vielen Jahren. Anni Bänziger und Edi Gantenbein Urnaesch

Zurück zum Anfang


Tages-Report Mittwoch 23.07.03

Mittwoch – Faszination Länderabende

Höhepunkte einer Gymnaestrada sind jeweils die einzelnen Länderabende der teilnehmenden grossen Delegationen.

Daniel Meuli / Stephan Weber

Zu jeder Austragung einer Gymnaestrada gehören die spezifischen Länderabende. Viele der hier anwesenden 54 Länder zeigen an einem Abend eine 2 stündige Turnshow und ein Feuerwerk an turnerischen Höhepunkten. Sie zeigen meist Land und Leute und viel kulturelle Eigenheiten und Spezialitäten. Gewisse Länderabende haben sich in den letzten Jahren als Geheimtipp etabliert und es ist Tradition, dass man sich diese fantastischen und vielfältigen Vorführungen anschaut und dem jeweiligen Land seine Referenz erweist. Oftmals enden diese Vorführungen in einer einzigen Kulturen übergreifenden Party mit viel Freude, Emotionen und Hühnerhaut.

Schweizer Abend – das Mass aller Dinge

Seit Jahren ist der Schweizer Abend der Länderabend schlichthin und auch für uns Schweizer gehört er zum festen Bestandteil jeder Gymnaestrada. Es ist der einzige Abend welcher mehr als einmal vorgetragen wird und dies immer vor vollem Haus. Nachfolgend berichten Monika Freund, Bea Bätschmann und Yvonne Guidoli über ihren ersten Besuch an einem Schweizer Länderabend und sie beschreiben was sie erlebt und gesehen haben.

Als echte Schweizer "Patrioten" empfanden wir es als ein "Muss" den Schweizer Abend hier in Lissabon zu besuchen und unsere Landsleute zu unterstützen. Während fast zwei Stunden durften wir ein ideenreiches und farbenfrohes Programm geniessen. Mit volkstümlichen Klängen wurden wir auf das Kommende eingestimmt, was unsere Herzen natürlich höher schlagen liess. Zu den Höhepunkten zählten sicher die Boxaerobic-Vorführung, die unglaubliche Trampolin-Nummer sowie das Reckturnen kombiniert mit Gymnastik. Es könnten alle Programm-Punkte dieses Spektakels aufgezählt werden, dies würde aber diesen Rahmen bei Weitem sprengen. Alleine das Schlussbild mit allen 750 Beteiligten war vom Feinsten. Die Standing Ovations und der minutenlange Applaus waren der verdiente Lohn. Die vielen Eindrücke haben uns begeistert, wir dürfen stolz sein auf unsere Schweizer Turnkollegen, und wir freuen uns schon auf den nächsten Schweizer Abend in vier Jahren.

Grossraumvorführungen

Ein weiterer wichtiger Bestandteil einer Gymnaestrada sind die Grossraumvorführungen an welchen 1200 Schweizer teilnehmen. Ziel einer solchen Vorführung ist es, mit möglichst vielen Tunerinnen und Turnern eine gemeinsame Übung einzustudieren. Die grosse Masse und die vielen abgestimmten Farben ergeben ein einmaliges Bild und sehenswerte Effekte. Auch vom Appenzellerland nehmen einige Mitturner an einer solchen Vorführung teil. Sie sind Teil einer Gesamtschweizerischen Männer- und Frauenturngruppe. Die Trainings wurden jeweils regional abgehalten und daneben gab es noch weitere Trainigszusammenzüge an denen die einzelnen Gruppen zu einem Ganzen zusammengefügt wurden.

Zurück zum Anfang


Tages-Report Donnerstag 24.07.03

Donnerstag – Standing Ovations für letzte Vorführungen

Das Leiterteam mit Beat Schluep, Denis Lauper und Rene Thomann ziehen Bilanz über die Auftritte und berichten über ihre persönlichen Eindrücke

Daniel Meuli / Stephan Weber

Heute Donnerstag hat die letzte der drei Vorführungen hier in Lissabon stattgefunden und wir dürfen mit Recht behaupten, dass sich die ganze Gruppe noch einmal steigern konnte und das Abenteuer Gymnaestrada aus turnerischer Sicht mit einem tollen und grossartigen Erfolg abschliessen konnten. Täglich wurde das Publikum euphorischer und die Hallen füllten sich bis auf die letzten Plätze. Die südländische Lebensfreude schwabbte regelrecht auf uns Turner über und die Begeisterung über tolle Leistungen war beinahe grenzenlos. Unseren grossen Applaus in Form von Standing Ovations nahmen wir nur allzu gerne entgegen und mit einer grossen Genugtuung können wir zurückblicken auf die gezeigten Leistungen.

Gerne möchten wir heute das Leiterteam zu Wort kommen lassen und sie um einen kurzen persönlichen Rückblick über die letzten beiden Jahre mit der Appenzeller Gymnastikgruppe bitten. Mit dem Hauptverantwortlichen Leiter Beat Schluep konnten wir bereits letzte Woche ein Interview führen, heute sollen seine Leiterkollegen zu Wort kommen.

Doris Weber, Administrative Leitung:

Meine insgesamt fünfte Gymnaestrada-Teilnahme ist nun die Zweite an der ich für die gesamte Administration verantwortlich bin. Der Aufwand hat sich für Lissabon vervielfacht, was offenbar ein Problem der lokalen Organisatoren ist. Die Infos kamen und kommen immer noch meist zu spät oder gar nicht bei unserer Gruppe an, was unsere Arbeit natürlich nicht gerade vereinfacht. Im Anschluss an diese Woche bleiben dann noch die Schlussabrechnung und dieser und jener Kleinkram muss noch abgeschlossen werden. Die letzten beiden Jahre habe ich als relativ intensive Zeit erlebt, diese Arbeiten habe ich aber gerne für unser gemeinsames Ziel und für die Gruppe auf mich genommen. Ich bin aber überzeugt und in guter Hoffnung, dass es in vier Jahren in Dornbirn einiges besser laufen wird was das organisatorische anbelangt.

Denise Lauper-Berweger, Technische Leitung

Es war sehr spannend einmal in einem dreiköpfigen Leiterteam zu wirken – ich habe viel profitiert und viele neue Erfahrungen mit einer Gruppe in dieser Groesse gesammelt. Die Trainings hab ich sehr positiv erlebt und es hat Spass gemacht mit motivierten Turnerinnen und Turnern dieses grosse Ziel anzustreben. Es ist dankbar mit disziplinierten, gymnastikbegeisterten Erwachsenen zu arbeiten. Speziell die beiden Trainingswochenenden, die wir in der Trainingsphase durchgeführt haben, waren für mich jeweils sehr wertvoll, sowohl was den turnerischen Teil anbelangt hat, wie auch vom gemütlichen kameradschaftlichen Teil. Dank der Mitwirkung der Bülacher und Schaffhauser Turnerinnen und Turner in unserem dreiteiligen Block, ist es uns gelungen dem Publikum eine originelle, abwechslungsreiche Vorführung zu bieten. Auch wenn ich als Leiterin nicht aktiv mitturnen konnte hier in Lissabon, ist für mich der erzielte Erfolg bei den Zuschauern eine grosse Genugtuung und Freude und eine ganz spezielle neue Erfahrung für mich. Es freut mich natürlich von verschiedensten Seiten einen so tollen und ehrlichen Feedback zu erhalten. Dies entschädigt für alle Anstrengungen in der doch langen Vorbereitungsphase.

Rene Thomann, Technische Leitung

Meine Motivation und Herausforderung war es, mit einer grossen Turngruppe meine Ideen verwirklichen und umsetzen zu können. Schnell lernte ich aber, dass gerade mit einer solch grossen Gruppe gewisse Kompromisse eingegangen werden müssen und nicht alle Ideen verwirklicht werden können. Unbestritten ist, dass der Schweizer Turnverband hier in Lissabon und generell weltweit führend ist im Turnsport. Interessant ist nun zu sehen, wo wir mit unserer Gruppe in diesem starken Verband stehen. Ich glaube es ist uns gelungen, den Appenzeller Turnverband gut zu positionieren und wir haben den Auftrag, eine Gymnastik mit unkonventionellen Handgeräten zu gestalten, sehr gut erfüllt. Dies bestätigen mir die vielen positiven Kommentare zu unseren Auftritten. Persönlich konnte ich eine hohe Sozialkompetenz in der Gruppe erfahren, was das Zusammenarbeiten mit so vielen unterschiedlichen Teilnehmern zu einer angenehmen Erfahrung werden liess. Für die Zukunft denke ich, dass es von Vorteil sein wird, frühzeitig zu definieren wohin man will mit dieser Gruppe und was für ein Ziel ins Auge gefasst werden soll. Der Trend geht klar Richtung einheitlich choreografierten Turnblock, bei dem alle teilnehmenden Gruppen zu einem Ganzen zusammnegefügt werden. Für mich steht fest, es war sicher nicht meine letzte Gymnaestrada, denn dieses Fieber wird man so schnell nicht mehr los.

Zurück zum Anfang


Tages-Report Freitag 25.07.03

Freitag – Do you change?

Do you change? Dies ist wohl die meistgehörte Frage der letzten Tage.

Daniel Meuli / Stephan Weber

Möchtest du tauschen?

So oder anders hört man in der zweiten Hälfte dieser Woche die Turner untereinander verhandeln. Alles was irgendwie mit der Gymnaestrada zu tun hat und irgend ein offizielles Logo oder eine Länderkennung aufweist, ist ein begehrtes Tauschobjekt unter allen Teilnehmern. Getauscht werden Pin’s, Baseball-Kappen, Leibchen, Turnhosen bis hin zu ganzen Trainern und Rucksäcken. Einige haben in der ganzen Woche regelrecht Jagd auf einzelne Stücke gemacht auf Teile oder eine ganze Kollektion von Italien, Brasilien, Schweden, Japan, Namibia usw. Da die meisten Kleidungen und Tenues praktisch bis zum Schluss gebraucht werden, muss jeweils mit einem Tauschwilligen, welcher die selbe Groesse trägt ein Übergabeort verabredet werden. Bei einer solchen Übergabe sind schon viele bleibende Kontakte in alle Welt geknüpft worden und es sind vorallem diese speziellen Erlebnisse welche für immer von einem solchen Anlass in Erinnerung bleiben. So kann es geschehen, dass in den nächsten Wochen einige bekannte Gesichter mit fremdländischen Trainingsanzügen in heimischen Turnhallen anzutreffen sind.

Naechtliche Stadtrundfahrten

Mit dem Ende der turnerischen Aktivitäten beginnt nun noch der gemütliche Teil dieser Gymnaestrada. Die Zeit wird genutzt fuer Ausflüge in die Stadt oder die nähere oder weitere Umgebung. Auch Teile der kulinarischen Möglichkeiten und des Nachtlebens werden natürlich ausgiebig ausgekundschaftet. Überall trifft man sich in Strassenkaffees, singt und und tanzt zusammen und feiert gemeinsame Erfolge. Die Grenzen zwischen den Ländern sind endgültig gefallen und man ist nur noch eine einzige Einheit, nähmlich Turnerin oder Turner der 12. World Gymnaestrada. Bei soviel Fröhlichkeit und "Olympia"-Stimmung kann es auch ganz gut vorkommen, dass gewartet wird bis die allerletzte U-Bahn fährt. Falls diese dann aber gerade in dem Moment auch noch den Dienst versagt, stehen doch einige mit grösseren Problemen in einer unbekannten Stadt an einer Bushaltestelle. Wie kommt man nun wieder in die Unterkunft, das ist das grosse Rätsel. Das Eintreffen eines Busses, der in die richtige Richtung fährt wird prompt mit einer La Ola Welle gefeiert. Was dann folgt ist ein Höllenritt mit dem Bus um hundert Ecken durch die ganze Stadt. Einige werden weisser und bleicher und nach einem weiteren längeren Spaziergang erreicht man endlich die Schlafstätte. Sicherlich wird man die kommenden Stadtrundfahrten wieder bei Tageslicht absolvieren. In der Unterkunft angekommen müssen wir dann noch warten bis der Wächter, wir sind hier in dem doch etwas unsicheren Quartier von Security-Wachen bestens bewacht, das Einlasstor alle halbe Stunde öffnet. Nach solchen Anstrengungen ist dann jeder froh endlich in den verdienten Schlaf auf der Luftmatratze zu fallen.

Zurück zum Anfang


Tages-Report Samstag 26.07.03

Samstag/Sonntag –Olympiade der Turner zu Ende

Die 12. World Gymnaestrada gehört der Vergangenheit an. Die Appenzeller Gymnastikgruppe des Appenzeller Turnverbandes ATV trifft heute in Zürich Kloten ein.

Daniel Meuli / Stephan Weber

10 Tage sind nun seit unserer Abreise nach Portugal vergangen, 10 Tage an denen wir viele neue Eindrücke, viele neue Freunde gewonnen und viel Neues gesehen und erlebt haben. Die Gymnaestrada 2003 wurde mit einer feierlichen Schlusszeremonie im Nationalstadion als beendet erklärt. Die Eindrücke zu beschreiben ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Ein vor bald zwei Jahren gestartetes Abenteuer findet heute seinen Abschluss. Zwei Jahre mit Hochs und Tiefs in der Vorbereitung, mit vielen harten Trainingseinheiten und viel investierter Energie und Freizeit sind vergessen. Den verdienten Lohn konnten wir einmal nicht in Form von Noten und Medaillen, sondern in Form von tosenden Applausen entgegen nehmen, eine Annerkennung, die für uns weit höher zu werten und unbezahlbar ist. Bleiben werden viele schöne Erinnerungen an Land und Leute, an Freunde aus anderen Kulturen, aus anderen Kontinenten, an das friedliche Nebeneinander, an die grenzenlose Freude und Begeisterung am Turnsport und an jene ganz speziellen Momente, in denen jeder seine eigenen persönlichen Emotionen erleben durfte. Hühnerhaut am ganzen Körper, Freudentränen in den Augen, Emotionen pur wurden erlebt, gelebt und ausgekostet.

Ein weiteres Mal ist es unserem Leiterteam gelungen eine verschwörte Gemeinschaft zusammenzuschweissen. Mit Recht darf behauptet werden, dass gerade auch unser Zusammenhalt und Kitt in unsere Gymnastikgruppe und innerhalb unseres Appenzeller Turnverbandes ATV einmalig ist und solche Hoechstleistungen erst möglich machen. Wir danken an dieser Stelle allen, welche uns in irgend einer Form unterstützt und das Projekt Gymnaestrada 2003 getragen und ermöglicht haben!

Die nächste Gymnaestrada wird turnusgemäss 2007 in Dornbirn, also vor unserer Haustüre, stattfinden. Die ersten Abklärungen seitens des ATV laufen bereits und so wie es bis heute aussieht, sollte das Gros der Gruppe zusammenbleiben und ab diesem Herbst die geregelten vierzehntäglichen Trainings in Trogen wieder aufnehmen. Interessenten welche durch unsere Berichterstattung ebenfalls Lust auf diese besonderen Turn-Momente bekommen haben finden genauere Details auf unserer Homepage. Dort werden in Kürze weitere Infos publiziert. Folgen werden da natürlich auch die besten und schönsten Momente, welche die letzten Tage auf Bild festgehalten wurden.

Mit dem heutigen Bericht beschliessen wir unsere Berichterstattung über die 12. Gymnaestrada in Lissabon und wir bedanken uns ganz herzlich beim Appenzeller Medienhaus für die Publizierung unserer Erlebnisberichte.

Zurück zum Anfang

 

Bom Dia Lisboa – Grüezi Lissabon
Kantonale Gymnastikgruppe an der 12. Gymnaestrada

Ein vor bald zwei Jahren gestartetes Abenteuer liegt nun bereits mehr als einen Monat hinter uns. Zwei Jahre mit vielen harten Trainingseinheiten, mit Hochs und Tiefs in der Vorbereitung und viel investierter Energie und Freizeit sind vergessen. Den verdienten Lohn konnten wir einmal nicht in Form von Noten und Medaillen, sondern in Form von tosenden Applausen entgegen nehmen, eine Annerkennung, die für uns weit höher zu werten und unbezahlbar ist. Bleiben werden viele schöne Erinnerungen an Land und Leute in Portugal, an Freunde aus anderen Kulturen, aus anderen Kontinenten, an das friedliche Nebeneinander, an die grenzenlose Freude und Begeisterung am Turnsport und an jene ganz speziellen Momente, in denen jeder seine eigenen persönlichen Emotionen erleben durfte. Hühnerhaut am ganzen Körper, Freudentränen in den Augen, Emotionen pur wurden erlebt, gelebt und ausgekostet. Kurz gesagt: Turnen von seiner allerschönsten Seite konnten wir geniessen.

Reise führte über Porto

Eine Première für alle Teilnehmer war die Tatsache, dass die ganze Gruppe per Flugzeug ans Ziel reiste. Wegen der grossen Distanz wurde darauf verzichtet die Bahn oder den Bus zu benützen. Da lange nicht bekannt war, wie die 3700-köpfige Schweizer Delegation nach Lissabon verfrachtet werden soll, hatte sich die Appenzeller Gruppe schon früh für ein kurzes Zusatzprogramm entschieden. Die Reise führte uns zuerst in die zweitgrösste Stadt Portugals nach Porto. Nach einem Tag Aufenthalt in dieser schönen und lebendigen Stadt, nach einem feinen Portugiesischen Essen, einer Besichtigung in einer Portwein-Kellerei und einer Schifffahrt, brachte uns ein Bus in die Hauptstadt Portugals.

Spartanische Unterkunft

Gleich nach der Ankunft in Lissabon konnten wir unsere "Hotelzimmer" beziehen. Wie bei jeder vorherigen Austragung waren auch dieses Mal alle Teilnehmer in Schulhäusern untergebracht. Genau 3 ½ Schulzimmer wurden für unsere 50 Turner bereitgestellt. Somit beschränkt sich jeder individuelle Platz praktisch auf die Grösse seiner Luftmatratze, welche jedem als Nachtlager zu Verfügung gestellt wurde. Viel Toleranz und ein guter Gruppenzusammenhalt hatten auch dieses Mal wesentlich beigetragen für ein problemloses Zusammenleben auf engstem Raum während diesen Tagen.

Eröffnungsfeier

Am frühen Sonntagabend war dann der grosse Moment der offiziellen Eröffnungsfeier im Nationalstadion. Wer schon einmal an einer Gymnaestrada dabei war, weiss was das heisst, weiss wie es sich anfühlt hinter der eigenen Landesfahne in ein so grosses Stadion einmarschieren zu dürfen und die Gänsehaut am ganzen Körper zu spüren. Auch wenn sich so ein Einmarsch immer mit sehr viel Wartezeiten verdient werden muss, es ist jedesmal ein Höhepunkt der ganzen Woche. Man bedenke, dass dieser Einmarsch jeweils grösser ist als bei jeder Olympiade und dementsprechend eine organisatorische Meisterleistung darstellt. Leider waren die Transportkapazitäten nicht genügend gross ausgelegt, was zu erheblichen logistischen Problemen beim Hin- und Rücktransport führte.

Bomba di Energia

Die ersten Tage standen ganz im Zeichen des Sports, galt es doch unsere Übung drei Mal vor Publikum vorzuführen. Daneben gehörten noch letzte Trainings und mentale Vorbereitungen für diesen grossen Augenblick zu unserem Tagesprogramm. "Bomba di Energia" so der Titel unserer Vorführung, beschreibt den Mix aus Fitnessgymnastik und tänzerischen Elementen sehr treffend. Als Handgeräte kamen Langhanteln, bekannt vom Gewichtheben und Terra-Fitness-Bänder zum Einsatz. Zuerst waren die Hanteln in ihre Einzelteile zerlegt und nichts deutete auf den effektiven Verwendungszweck dieses Gerätes hin. Nach und nach wurden diese Einzelteile zu dem erwähnten Kraftgerät zusammengebaut und wie von Geisterhand hervorgezaubert, ergaben sich durch die farbigen Terra-Bänder schöne Überraschungs-Effekte. Die Vorstellung glänzt vorallem auch wegen einer sehr gelungen choreographischen Zusammenstellung von Musik, Tanz und Teilnehmern. Die vielen Komplimente von allen Seiten durften unsere drei verantwortlichen Leiter Beat Schluep, Denis Lauper, René Thomann, jedenfalls zuhauf entgegen nehmen. Für uns alle war der grosse Applaus in Form von Standing Ovations eine grosse Genugtuung und wir können mit berechtigtem Stolz auf die gezeigten Leistungen zurückblicken.

Schluss-Zeremonie

10 Tage waren wir in Portugal unterwegs, 10 Tage an denen wir viele neue Eindrücke, viele neue Freunde gewonnen und viel Neues gesehen und erlebt haben. Die Gymnaestrada 2003 wurde mit einer feierlichen Schlusszeremonie im Nationalstadion als beendet erklärt. Alle Eindrücke nachträglich zu beschreiben ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Ein weiteres Mal ist es unserem Leiterteam gelungen eine verschwörte Gemeinschaft zusammenzuschweissen. Mit Recht darf behauptet werden, dass gerade auch unser Zusammenhalt und Kitt in unsere Gymnastikgruppe und innerhalb unseres Appenzeller Turnverbandes ATV einmalig ist und solche Höchstleistungen erst möglich machen. Wir danken an dieser Stelle allen, welche uns in irgend einer Form unterstützt und das Projekt Gymnaestrada 2003 getragen und überhaupt ermöglicht haben!

Die nächste Gymnaestrada wird turnusgemäss 2007 in Dornbirn, also vor unserer Haustüre, stattfinden. Die neue Ausschreibungen seitens des ATV für weitere Gymnastik-Projekte laufen bereits, und so wie es bis heute aussieht, sollte das Gros der Gruppe zusammenbleiben und ab 21. Oktober 2003 die geregelten vierzehntäglichen Trainings in Trogen wieder aufnehmen. Neueinsteiger und Interessenten welche ebenfalls Lust auf diese besonderen Turn-Momente bekommen haben, finden genauere Details auf unserer Homepage www.app-tv.ch/gymnaestrada. Die Homepage wurde neu überarbeitet und man findet nicht nur alle Infos zur Gymnaestrada-Gruppe, sondern auch die besten und schönsten Momente in Bild unserer Reise ins schöne Protugal.

Daniel Meuli Presseverantwortlicher Gymnaestrada Gruppe ATV

Zurück zum Anfang

 

Nach langem Üben gilts jetzt Ernst

An der Gymnaestrada vom 20. bis 26. Juli in Lissabon nimmt auch eine Gruppe des Appenzellischen Turnverbandes teil

Appenzellerland. Die Teilnahme von Turnerinnen und Turnern aus dem Appenzellerland an der Gymnaestrada hat Tradition. Am Freitag werden die Turnerinnen und Turner nach Lissabon abfliegen und dort dreimal zeigen, was sie zuvor monatelang geübt haben.

Jürg Bühler

Der Herisauer Beat Schluep kommt richtig ins Schwärmen, wenn er von seinen Gymnaestrada-Eindrücken erzählt. Bereits fünfmal war er an diesem Weltfest des Turnens mit dabei: Zweimal als Aktiver in der Gruppe des Schweizerischen Turnverbandes (STV) und die letzten drei Mal als Leiter der Gruppe des Appenzellischen Turnverbandes (ATV). Beat Schluep ist zusammen mit Denise Lauper-Berweger, Speicher, und René Thomann, Niederuzwil, für den Auftritt der 46 Frauen und Männer zählenden Gymnaestrada-Gruppe des ATV verantwortlich, die am Freitag nach Lissabon abfliegen wird. Es sind aber nicht nur Mitglieder des ATV mit dabei, rund ein Drittel davon kommt aus der st.-gallischen Nachbarschaft. In Lissabon werden die Turnerinnen und Turner am Montag, Dienstag und Donnerstag ihre Fitnessübung mit Handgeräten zeigen «und der Applaus wird Lohn für langes und intensives Üben sein», sagt Beat Schluep, der beruflich als Turnlehrer am Berufsbildungszentrum (BBZ) Herisau tätig ist.

Eineinhalb Jahre geübt
Mit den insgesamt drei Auftritten in Lissabon findet für die 34 Frauen und zwölf Männer im Alter zwischen 25 und 55 Jahren eine intensive Zeit ihren Abschluss, die vor gut eineinhalb Jahren mit den ersten gemeinsamen Trainings in der Dreifachturnhalle der Kantonsschule in Trogen begonnen hat. Für das Leiterteam mit Beat Schluep, Denise Lauper-Berweger und René Thomann hat das «Abenteuer Gymnaestrada 2003» bereits Wochen früher begonnen. «Wir haben uns bereits im Herbst 2001 während fast einer Woche mit dem Aufbau der vier Minuten langen Aufführung befasst und auch die Musik ausgewählt», blickt Beat Schluep zurück. Zu Beginn des letzten Jahres wurde dann mit Üben begonnen. Alle 14 Tage traf man sich in der Kanti-Turnhalle, dazu kamen noch zwei Trainings-Wochenenden. Die Teilnehmenden lernten erst im Herbst letzten Jahres die zusammenhängende Übung kennen, in den Wochen zuvor wurden lediglich Teile daraus geübt, «damit wollten wir die Spannung aufrecht erhalten und der Trainingsmüdigkeit vorbeugen», erzählt Beat Schluep.

Fitness mit Handgeräten
Als Fitnessübung mit den zwei Handgeräten Langhantel und Body-Pump umschreibt Beat Schluep die Bühnenvorführung, welche die Appenzeller Turnerinnen und Turner an der Gymnaestrada nächste Woche in Lissa-bon zeigen werden. Die Übung besteht aus drei Teilen und wird in zwei Gruppen geturnt. Eine erste Gruppe (Leitung René Thomann) zeigt Fitness mit dem Stab, die zweite Gruppe (Leitung Denise Lauper-Berweger) eine solche mit der Scheibe. Im dritten Teil der Übung (Leitung Beat Schluep) fliessen die Darbietungen der beiden Gruppen zu einem Ganzen zusammen. «Wichtig ist, dass die Fitnessübung auch für das Publikum attraktiv ist, dazu gehören Farben und auch die Auswahl der Musik», weiss Turnlehrer Beat Schluep. Ganz besonders wird der Abschluss der Vorführung der ATV-Gruppe sein: 16 kleine gestrickte Appenzeller werden bei jeder der drei Aufführungen ins Publikum geschleudert werden, «und das wird uns stehende Ovationen eintragen», ist das Leiterteam überzeugt. Die Appenzellerinnen und Appenzeller werden ihre Darbietung in einem 15-minütigen Block zusammen mit einer Gruppe aus Schaffhausen und jungen Kunstturnerinnen aus Bülach zeigen.

Das Erlebnis Gymnaestrada

Die Teilnahme an der alle vier Jahre stattfindenden Gymnae- strada ist für alle ein Erlebnis. In Lissabon werden 23 000 Turnerinnen und Turner erwartet. Mit gegen 3000 Aktiven wird die Schweiz wohl auch diesmal wieder das grösste Kontingent stellen. «Die Gymnaestrada ist eine grosse Breitensport-Veranstaltung ohne jeden Wettkampf-Charakter», unterstreicht Beat Schluep. Auch in Lissabon werde sich wieder Gelegenheit bieten zu erleben, wie vielseitig Turnen sei. Als einer der Höhepunkte gilt die grosse Eröffnungszeremonie vor tausenden von Zuschauern.

Ein harter Kern
Mit der Rückkehr aus Lissabon am übernächsten Montag löst sich die ATV-Gymnaestrada-Gruppe aber nicht einfach auf. Im Spätherbst oder dann Anfang Jahr wird man sich wieder treffen und sich bereits erste Gedanken machen, ob man im Jahre 2007 - dann im vorarlbergischen Dornbirn - wieder mit dabei sein werde. Ein «harter Kern» von rund 30 Frauen und Männern sei seit 1992 immer dabei gewesen» erzählt Beat Schluep, «aber auch wir werden älter». Darum will der heute 45-jährige Turnlehrer noch offenlassen, ob er dannzumal bei der Gymnaestrada nochmals dabei sein wird.

Aus dem Tagblatt vom 16.07.2003 © Appenzeller Tagblatt

Zurück zum Anfang

 

Der Feinschliff steht noch aus

Gymnaestradapremière im Hinblick auf Lissabon 2003 in Jona stiess auf grosse Begeisterung

turnen Rund 2000 Zuschauer sahen am vorletzten Samstag im st.-gallischen Jona an der Gymnaestradapremière einen Teil der Gruppen, die die Schweiz in Lissabon vertreten werden. Zu gefallen wussten auch die Appenzeller Turnerinnen und Turner.

Daniel Meuli

23 000 Turner aus 45 Nationen und fünf Kontinenten werden vom 18. bis 28. Juli in der Portugiesischen Hauptstadt Lissabon am alle vier Jahre stattfindenden Weltturnfest, der Gymnaestrada, ein Fest der Bewegung und der Begegnung teilnehmen. Ohne Bewertungen und Ranglisten werden die Turner aus aller Welt, darunter auch 50 Turner und Turnerinnen aus dem Appenzeller Turnverband, während einer Woche gemeinsam Ideen austauschen und Bewegung und Lebensfreude über Grenzen hinweg erleben.

Zweistündige Turn-Show
Etwa 700 Turnerinnen und Turner zeigten am vorletzten Samstagabend in Jona, was die Spitze des Breitenturnsports in der Schweiz zu leisten vermag. In einer eindrücklichen rund zweistündigen Show führten 16 Vereins- und Verbandsgruppen aus allen Teilen der Schweiz die Vielfalt des Turnens vor.

Sogar Hip-Hop und Breakdance
Von Männerturnen, Tanz und Gymnastik über Trampolin, Kunstturnen und Bodenakrobatik bis hin zu Breakdance und Hip-Hop wurde die ganze Vielfalt des Bewegungsspektrums vorgeführt. Diese Auftrittsgelegenheit in Jona vor grossem Publikum war für die meisten Gruppen die Première und Hauptprobe zugleich.

«Bomba de Energia»
Als Teil einer 3500-köpfigen Schweizer Delegation nimmt die Kantonale Gymnastikgruppe des Appenzeller Turnverbandes an der zwölften Gymnaestrada teil. Zusammen mit dem Gymnastik-Team aus Schaffhausen und der Kunstturngruppe Bülach entstand ein Block mit dem vielversprechenden Titel «Bomba de Energia». Unter der Leitung von Beat Schluep, Denise Lauper und René Thomann haben sich die Appenzeller in den letzten 18 Monaten in intensiven Trainings auf das Grossereignis vorbereitet. Die Vorführung ist ein Mix aus Fitness- und Kraftelementen, gespickt mit tänzerischen Teilen. Als Hauptvorführgerät werden die aus den Fitness-Studios bekannten Langhanteln und farbigen Thera-Bänder eingesetzt. Die innovative, choreographisch anspruchsvolle Übung kam denn auch beim begeisterten Publikum sehr gut an. Mehrfacher Szenenapplaus belohnte die umfangreichen und äusserst intensiven Vorbereitungsarbeiten dieser Gruppe. Der Auftritt der Ostschweizer darf mit Recht als einer der Höhepunkte dieses Abends betrachtet werden.

Noch sechs Wochen
Die Turnenden werden die noch verbleibenden sechs Wochen bis zum grossen Moment in Lissabon nutzen, um den letzten Feinschliff an ihren Vorführungen anzubringen.

Perfektion das Ziel
So wird eine bereits sehr gute Show vielleicht zur Perfektion gesteigert und das, nota bene, ohne dass dabei die Lebensfreude vergessen würde. Auf der «Strasse der Gymnastik» zählt vor allem auch das Mitmachen, das Dabeisein und die Freude an der Bewegung. Die Appenzeller Gymnastikgruppe hat eine eigene Homepage, auf der alle News und Infos zur Gymnaestrada zu finden sind: www.app-tv.ch/Gymnaestrada

Zurück zum Anfang

 

Matinee - eine begeisternde Show

Eindrückliche und begeisternde Darbietungen voll Fantasie und Kreativität

Turnen. Nach vierjähriger Pause haben gestern die Kantonale Gymnastikgruppe und der ATV zur 3. Gymnastik-Matinee ins Oberstufenzentrum in Gais eingeladen. Turnende jeden Alters führten mit Begeisterung das in vielen Stunden Eingeübte auf eindrucksvolle Art vor.

Werner Grüninger

Mit ihren Vorführungen gaben die Turnerinnen und Turner der Fantasie und Kreativität freien Lauf und versetzten hunderte von Zuschauern ins Staunen darüber, was heute im Bereich Turnen geboten wird. Innovative Vorführungen, gute Musikwahl und -interpretationen, zum Teil hohes technisches Niveau, Eifer und Begeisterungsfähigkeit der Tunenden sowie anhaltender Applaus der zahlreichen Zuschauer waren die Zutaten zum Erfolgsrezept. Die Beteiligten gaben Einblick ins vielseitige Treiben im Appenzellischen Turnverband (ATV) und der ihm angeschlossenen Kantonalen Gymnastikgruppe.
Grenzenlose Fantasie

Für den Auftakt nach dem Brunch zur 3. Matinee warteten die jugendlichen Geräteturnerinnen und -turner des TV Herisau mit einer gefälligen Gerätekombination Reck/Boden auf. Sie gaben mit ihrem ersten Auftritt eine eindrucksvolle Kostprobe und Einblick in das Geräteturnen im Jugendalter. Der TV Stein stellte einmal mehr mit einer kleinen Gymnastik auf humorvolle Art sein Können unter Beweis. Mit einer mitreissenden Tanzakro zu zweit unter dem Motto «Twin Girls» beeindruckten Franziska Diebold und Corinne Mathis mit einer fast zirkuswürdigen Show. Eine Hip- Hop-Darbietung der Gymnastikgruppe des TV Herisau wusste dem Publikum ebenso zu gefallen wie die hervorragend zusammengestellte Bodenakrobatik der Geräteriege Waldstatt. Dass man sich im ATV keine Sorgen um den Nachwuchs zu machen braucht, zeigten die zahlreichen Darbietungen. Nach einer kurzen Verschnaufpause wartete der TV Wald mit einer technisch äusserst anspruchsvollen Schaukelring-Vorführung auf und die Geräteriege Waldstatt überraschte mit einer eindrucksvollen Rhönrad-Vorführung. Der TV Appenzell zeigte eine mitreissende Team-Aerobic-Nummer. Nicht minder zu begeistern wusste der TV Stein mit einer Jugend-Gymnastik. Die Rhythmische Gymnastik-Gruppe des TV Teufen überraschte «orientalisch» mit einem gehaltvollen, voll Charme und Eleganz vorgetragenen Tanz sowie Einzelvorführungen mit den Handgeräten Band, Reif und Ball. Damit leiteten sie über zum Höhepunkt der Matinee mit der Gymnaestrada Blockgruppe 11, die dem Anlass das berühmte Pünktchen aufs «i» setzte.
Feuertaufe für Gymnaestrada

Die 15-minütige Vorführung der Gymnaestrada Blockgruppe 11 unter dem Titel «Bomba da Energia» ist eine Darbietung mit Tanz mit Fitnesselementen, Bodenakrobatik und Gynmastik. Die Show entstand in Anlehnung an das Gastgeberland Portugal und bot dem begeisterten Publikum eine geballte Ladung an Bewegung und Einfallsreichtum. Zum Höhepunkt gehörte der Auftritt der drei Gruppen, die an der 12. Gymnaestrada in Lissabon 2003 - Gymnaestradagruppe des ATV, Kunstturnerinnen Bülach und Gymnaestrada-Team des Schaffhausischen Turnverbandes - teilnehmen. Sie nutzten die Gelegenheit, nach eineinhalb Jahren intensiver Vorbereitung für das Weltturnfest, erstmals vor Publikum aufzutreten. Und die Gruppe bestand ihre Feuertaufe mit Bravour. Der Auftakt zur grossen Show gestaltete der ATV mit «Body Pump an Power Dance» (Hanteln und Gummiband), gefolgt von einem «Feu artistique» der Kunstturnerinnen aus Bülach und einer Gymnastik des Schaffhauser Turnverbandes, wobei auf originelle Art und Weise gezeigt wurde, wie altes und verbrauchtes Material turnerisch recycliert wird. Mit einem gemeinsamen Auftritt wurde die eindrucksvolle und begeisternde Show unter grossem Applaus abgeschlossen.

Aus der Appenzeller Zeitung 05.05.2003, Werner Grüninger     

Zurück zum Anfang

 

Anblick wird das Auge entzücken

Gais ist am Sonntag Ort der Gymnastik-Matinee des Appenzellischen Turnverbandes

Gais. Kein Wettbewerb, keine Benotung, dafür Show erster Güte: Der Appenzellische Turnverband (ATV) lädt am Sonntag zur dritten Gymnastik-Matinee ins Oberstufenzentrum Gais.

Zur Matinee, die um 10.30 Uhr beginnt - mit vorgängigem Brunch ab 8.30 Uhr -, werden rund 250 Teilnehmende des ATV erwartet; dazu als Gäste das Gymnaestrada-Team Schaffhausen und die Kunstturnerinnen von Bülach, die zusammen mit kantonalen Gymnastikgruppen den Anlass zur Hauptprobe benutzen für die Welt-Gymnaestrada des Internationalen Turnerbundes. Dieser alle vier Jahre organisierte Grossanlass findet dieses Jahr vom 20. bis 26. Juli in Lissabon statt.
Fürs Auge

Die Ressortverantwortliche Gymnastik des ATV, Priska Roth aus Waldstatt, spricht zwar bei der sonntäglichen Matinee von Show. Sie weiss aber nur zu genau, dass eine grosse Trainingsleistung und natürlich auch eine Portion Talent unabdingbare Voraussetzungen für ein gutes Gelingen sind. So darf man sich freuen auf die Auftritte der Turnenden aus Herisau, Waldstatt, Wald, Stein, Appenzell und natürlich auch der Gäste aus Bülach und Schaffhausen. Die Vorführungen reichen von einem Strassentanz über eine Tanz- und Bodenakrobatik bis hin zu Schaukelring- und Rhönrad-Darbietungen.
International

«Bomba de Energia» heisst der Titel der 15-minütigen Show der Gymnaestrada-Truppe, die erstmals an die Öffentlichkeit tritt und die Besucher in Gais ihre Augen weiden können an den Darbietungen für die «12. World Gymnaestrada» in Portugal. An die 100 Turnerinnen und Turner aus dem Appenzellerland, aus Bülach und Schaffhausen bestreiten diese Kür. Die Gymnastikgruppe des ATV hat sich in den letzten 18 Monaten in vielen Trainings unter der Leitung von Beat Schluep, Denise Lauber und René Thomann auf dieses Grossereignis vorbereitet. Kriterien für eine Teilnahme gebe es zwar keine, sagt Priska Roth. Verlangt würden koordinative Fähigkeiten und Ausdauer. Da merken Interessierte rasch: «Da isch öpis oder isch nüüt för mi.» (rb)

Zurück zum Anfang

 

Lisboa ist das Ziel

Vom 20. bis 26. Juli 2003 findet in Lissabon (Portugal) die 12. Gymnaestrada statt. Wörtlich übersetzt heisst  Gymnaestrada "Strasse oder Bühne der Gymnastik". Dieses Weltturnfest mit rund 20000 Turnerinnen und Turnern aus ca. 40 Ländern aller Kontinenten wird alle vier Jahre in einem anderen Land durchgeführt. Der Reichtum und die Vielfalt von Gymnastik, Tanz und Turnen wird während einer Woche in einem wahren Feuerwerk von neuen Ideen und Experimenten präsentiert. Leiterinnen und Leiter aus aller Welt kommen mit prall gefüllten Ideenrucksäcken nach Hause und bringen neuen Schwung in die Bewegungswelt ihrer Länder. Dass das Weltturnfest Menschen aus allen Kontinenten zusammenführt und so zum gegenseitigen Verständnis beiträgt und auch einen kulturellen Austausch ermöglicht, ist in der heutigen Zeit sicherlich ebenso wichtig wie die turnerische Weiterbildung.

Etwa 50 Turnerinnen und Turner zählt die Kantonale Gymnaestradagruppe des Appenzellischen Turnverbandes. Seit rund einem Jahr trainiert die fröhliche Gruppe alle zwei Wochen in Trogen. Unter der sehr fachkundigen und engagierten Leitung von Beat Schluep, Denise Lauper und René Thomann entsteht eine tanz- und fitnessorientierte Vorführung mit frechen und unkonventionellen Handgeräten. Mit vielen fantasievollen und farbigen Überraschungen und ebenso viel Bewegungs- und Lebensfreude werden sie das Publikum in den Gymnaestrada-Hallen und auch  die Bevölkerung in den Strassen von Lissabon begeistern.

Am 4. Mai 2003 zeigt die Gruppe an einer Matinée in Gais erstmals das Gelernte. Die Gymnaestrada-Premiere vom 17. Mai 2003 in Jona (SG) wird der Startschuss zum Endspurt in den letzten Trainings sein, bevor dann am 20. Juli in Lissabon das Fest beginnt. Die Vorfreude auf viele faszinierende Turnvorführungen aus aller Welt, aber ebenso auf eine tolle Kameradschaft ist schon heute in der Gruppe sehr gut spürbar.
Até Lisboa!

Aus der Appenzeller Turnchoscht, Kurt Löffel, Dez. 2002     

Zurück zum Anfang

 

d m e
d m e
Ihr Logo
Schweizer Turnverband
Appenzeller Turnverband